Sergej Malov

Ser­gey Malov, als klei­ner Junge glei­cher­ma­ßen mit Vio­line wie mit Fuß­ball beschäf­tigt, hat sich nach sei­nem ers­ten inter­na­tio­na­len Erfolg beim Louis Spohr Wett­be­werb 1998 für die Musik ent­schie­den. Zu den wei­te­ren inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs-Prei­sen auf der Vio­line und Brat­sche (Paga­nini 2006, Hei­fetz 2009, ARD 2009, Tokyo Viola Com­pe­ti­tion 2010, W. A. Mozart Salz­burg 2011, Michael Hill Com­pe­ti­tion, Neu­see­land 2011) und Diplo­men (Uni­ver­si­tät Mozar­teum Salz­burg, Hoch­schule für Musik Hanns Eis­ler) kam auch die Lei­den­schaft für das Vio­lon­cello da spalla, das Musi­zie­ren in ande­ren Musik­rich­tun­gen, das Kom­po­nie­ren sei­ner eige­nen Jazz-Kaden­zen sowie das Bil­lard­spiel hinzu. Gleich flie­ßend in Rus­sisch, Deutsch, Eng­lisch und Unga­risch spricht er auch Fran­zö­sisch und Spa­nisch. Aus der schöns­ten Kapi­tale Euro­pas, Ber­lin, füh­ren ihn viele Orches­ter-, Kam­mer­mu­sik- und Solo­kon­zerte nach Nord­ame­rika, Neu­see­land, Süd­afrika, jähr­lich nach Japan und immer mehr durch Europa und Russ­land.

Außer kom­pro­miss­lo­ser Barock­mu­sik (wie beim Barock­fes­ti­val Oude Muziek in Utrecht) und moderns­ten Urauf­füh­run­gen (u.a. mit dem Öster­rei­chi­schen Ensem­ble für Neue Musik) beinhal­tet sein Reper­toire fast alle klas­si­schen, roman­ti­schen und moder­nen Viola- und Vio­lin­kon­zerte, die er beson­ders gerne mit Orches­tern wie den Phil­har­mo­ni­schen Orches­tern von Lon­don, Tokio und St. Peters­burg, dem “Enesco” Phil­har­mo­nic, dem Sym­pho­nie­or­ches­ter des Baye­ri­schen Rund­funks, der Came­rata und dem Mozar­teum Orches­ter Salz­burg und dem Lahti Sym­phony spielt.

Ser­gey Mal­ovs rei­ches Instru­men­ta­rium umfasst eine Geige von Peter Grei­ner (ca. 2004), eine Brat­sche von Pie­tro Gag­gini (1958) aus der Stif­tung Carlo van Neste und ein Vio­lon­cello da spalla, spe­zi­ell für ihn gebaut von Dmitry Badi­a­rov (2011).

Kon­zert: 26.04.2015 /​ Schul­kon­zerte: 27.04.2015

Web­site: sergeymalov.com