Schumann Quartett

Schumann Quartett

Intro­du­zione. Der Moment, in dem man noch nichts weiß, die Augen und Ohren weit offen, nach Ori­en­tie­rung sucht. Am Anfang von Beet­ho­vens neun­tem Streich­quar­tett zum Bei­spiel. Ein unauf­ge­lös­ter Akkord nach dem ande­ren, und die Vier kos­ten den Moment aus, ver­schär­fen – extrem leise – die Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit; redu­zie­ren alles Wis­sen auf das reine Jetzt. Das Schu­mann Quar­tett ist dort ange­kom­men, wo alles mög­lich ist, weil man auf Sicher­hei­ten ver­zich­tet. Das schließt auch die Zuhörer/​​innen mit ein, die sich Abend für Abend auf alles gefasst machen müs­sen: „So wirk­lich ent­wi­ckelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist the real thing, weil wir vor­her selbst nie wis­sen, was pas­siert. Spä­tes­tens auf der Bühne fällt jede Imi­ta­tion weg, man wird auto­ma­tisch ehr­lich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Ver­bin­dung mit dem Publi­kum her­stel­len, kommunizieren.“

Die Live-Situa­­tion wird in naher Zukunft noch wei­ter auf­ge­la­den: Sabine Meyer, Mena­hem Press­ler und Albrecht Mayer wer­den Kon­zerte mit den Vie­ren geben. In der Spiel­zeit 2015/​​2016 waren sie Resi­denz­quar­tett auf Schloss Ester­hazy, die Urauf­füh­rung eines Streich­quar­tetts von Helena Win­kel­man stand an, außer­dem: Kon­zerte in der Ton­halle Zürich, im Wie­ner Musik­ver­ein, Wig­more Hall und im Con­cert­ge­bouw Ams­ter­dam, eine Israel-Tour und in Washing­ton D.C. das Ame­­rika-Debüt. Im Rah­men der zwei­jäh­ri­gen Resi­denz am Lin­coln Cen­ter fin­den ab der Sai­son 2016/​​17 meh­rere Kon­zerte in New York City statt.

Seit fünf Jah­ren spie­len die drei im Rhein­land groß­ge­wor­de­nen Brü­der Mark, Erik und Ken Schu­mann zusam­men. 2012 ist die in Tal­linn gebo­rene und in Karls­ruhe auf­ge­wach­sene Liisa Ran­dalu als Brat­schis­tin dazu gekom­men. Immer wie­der bemer­ken Außen­ste­hende, wie stark die Bin­dung zwi­schen ihnen ist. Die Vier genie­ßen die non­ver­bale Kom­mu­ni­ka­tion, „ein Blick, und ich weiß, wie er/​​sie die Musik in dem Moment spie­len möchte“. Unter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten tre­ten deut­li­cher her­vor, gleich­zei­tig ent­steht in jedem musi­ka­li­schen Werk ein gemein­sa­mer Raum, fin­det eine geis­tige Meta­mor­phose statt. Viel­leicht sind diese Offen­heit, die Neu­gierde, die ent­schei­den­den Ein­flüsse von Leh­rern wie Eber­hard Feltz oder Part­nern wie Mena­hem Press­ler, mit dem sie 2016 eine CD auf­neh­men. Ver­öf­fent­li­chun­gen, das Stu­dium beim Alban Berg Quar­tett, die lang­jäh­rige Resi­dency beim Robert-Schu­­mann-Saal in Düs­sel­dorf, der Gewinn des renom­mier­ten Con­cours de Bor­deaux, Preise, Leh­rer, musi­ka­li­sche Part­ner – gerne wer­den Stu­fen kon­stru­iert um her­zu­lei­ten, warum viele das Schu­mann Quar­tett heute zu den bes­ten über­haupt zählen.

Die vier fas­sen sol­che Daten eher als Begeg­nun­gen auf, als Bestä­ti­gung für ihren Weg. Sie emp­fin­den die musi­ka­li­sche Ent­wick­lung der letz­ten zwei Jahre als Quan­ten­sprung. „Wir haben Lust dar­auf, es bis zum Äußers­ten zu trei­ben, zu pro­bie­ren, wie die Span­nung und unsere gemein­same Spon­ta­nei­tät trägt“, sagt Ken Schu­mann, der mitt­lere der drei Schu­mann Brü­der. Ver­su­che, ihnen einen Klang, eine Posi­tion, eine Spiel­weise zuzu­ord­nen, hebeln sie char­mant aus. Des­we­gen freuen sie sich über ihre zweite CD, Mozart – Ives – Verdi. Der eine „ver­geht schier in Schön­heit“ (DIE ZEIT) bei Mozart, der andere (Deutsch­land­funk) sieht in ihrer Inter­pre­ta­tion des zweite Quar­tetts von Charles Ives, „zer­ris­sen, vol­ler Anspie­lun­gen und Zitate […] ein neues Bra­vour­stück im Reper­toire des explo­si­ven Ensembles“.

Aus­rei­chend Raum für Aben­teuer, also.

Kon­zert: 15.10.2017 /​​ Schul­kon­zert: 16.10.2017
Web­site: www.schumannquartett.de

Dover Quartet

Dover Quartet

Das Dover Quar­tet gilt als eines der bemer­kens­wer­tes­ten jun­gen Streich­quar­tette unse­rer Tage. Die Musi­ker, die sich bereits mit 19 Jah­ren zusam­men­schlos­sen, konn­ten 2013 den Inter­na­tio­na­len Streich­quar­­tett-Wet­t­be­werb im kana­di­schen Banff für sich ent­schei­den und begeis­tern seit­dem auf den bedeu­tends­ten Kon­zert­po­dien welt­weit. Der jugend­li­che Enthu­si­as­mus und die musi­ka­li­sche Vir­tuo­si­tät der Gruppe suchen ihres­glei­chen. Kürz­lich schrieb The Strad, dass das Dover Quar­tet „sich längst durch seine außer­ge­wöhn­li­che inter­pre­ta­to­ri­sche Reife, seine klang­li­che Voll­kom­men­heit und sein span­nen­des Zusam­men­spiel inner­halb der jun­gen Quar­tett­szene her­vor­hebt.“ Alle Mit­glie­der des Quar­tetts sind eben­falls gefragte Solis­ten und kon­zer­tier­ten bereits mit renom­mier­ten Orches­tern wie dem Phil­adel­phia Orches­tra, Tokyo Phil­har­mo­nic, Kan­sas City Sym­phony und BBC Con­cert Orchestra.

Das Dover Quar­tet fand sich 2008 am Cur­tis Insti­tute of Music in Phil­adel­phia zusam­men und stu­dierte dort inten­siv mit renom­mier­ten Kam­mer­mu­si­kern wie Shmuel Ash­ke­n­asi, Arnold Stein­hardt, Joseph Sil­ver­stein und Peter Wiley. 2013 erhielt es dort die erste „Resi­dency“ für ein Streich­quar­tett über­haupt. Das Quar­tett ist nach dem Werk Dover Beach von Samuel Bar­ber benannt, einem der berühm­tes­ten Schü­ler des Cur­tis Institute.

In den ver­gan­ge­nen Sai­sons gab das Dover Quar­tet zahl­rei­che Kon­zerte in den USA, Kanada und Süd­ame­rika (u.a. im Ken­nedy Cen­ter Washing­ton und bei den Schnei­der Con­certs New York) und unter­nahm regel­mä­ßige Kon­zert­tour­neen nach Europa. Hier ist es inzwi­schen bei den renom­mier­ten Musik­fest­spie­len in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern, Schles­wig-Hol­stein, Schwet­zin­gen, Dres­den, Luzern und im Rhein­gau ein ebenso gern gese­he­ner Gast wie in der Wig­more Hall Lon­don und wei­te­ren bedeu­ten­den Kon­zert­sä­len in Ber­lin, Frank­furt, Brüs­sel, Stutt­gart, Ams­ter­dam, Paris und München.

Das Quar­tett wird seine ers­ten bei­den CDs beim Label Cedille ver­öf­fent­li­chen. Im Sep­tem­ber 2016 erscheint eine Ein­spie­lung der Quar­tette KV 589 und 590 von Mozart sowie eines sei­ner Streich­quin­tette, im Fol­ge­jahr dann eine CD, die Kom­po­si­tio­nen von Ull­mann, Schosta­ko­witsch und Wein­berg aus der Zeit des Zwei­ten Welt­kriegs gewid­met ist.

Kürz­lich erhielt das Ensem­ble den Cleve­land Quar­tet Award.

Kon­zert: 12.03.2017 /​​ Schul­kon­zerte: 13.03.2017
Web­site: www.doverquartet.com

Goldmund Quartett

Goldmund Quartett

Das Gold­mund Quar­tett – Flo­rian Schötz, Pin­chas Adt (Vio­line), Chris­toph Van­d­ory (Viola) und Raphael Para­tore (Vio­lon­cello) – zählt zu den gefrag­tes­ten Nach­wuchs­quar­tet­ten Deutsch­lands. Neben Stu­dien bei Ger­hard Schulz an der Staat­li­chen Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Stutt­gart und bei Gün­ther Pich­ler an der Escuela Supe­rior de Música Reina Sofia gaben Meis­ter­kurse und Stu­dien unter ande­rem bei Mit­glie­dern des Vog­ler, Arte­mis, Ysaye und Che­ru­bini Quar­tetts, André J. Roy, Eber­hard Feltz und Alfred Bren­del dem Quar­tett wich­tige musi­ka­li­sche Impulse.

Seit dem Debut im Münch­ner Prinz­re­gen­ten­thea­ter ist das Quar­tett neben sei­ner regen Kon­zert­tä­tig­keit in Deutsch­land und Europa gern gese­he­ner Gast inter­na­tio­na­ler Fes­ti­vals, wie dem Fes­ti­val Aix-en-Pro­­­vence, dem Musik- und Tanz­fes­ti­val Gra­nada und den Lud­wigs­bur­ger Schloss­fest­spie­len. Wei­tere Rei­sen führ­ten nach Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Spa­nien, Kanada, China und in die USA. Zu den musi­ka­li­schen Part­nern des Quar­tetts gehö­ren so renom­mierte Künst­ler wie Peter Buck (Melos Quar­tett), Chris­to­pher Park, Chris­toph Pop­pen und Ara­bella Steinbacher.

In der Sai­son 2015/​​16 gab das Quar­tett unter ande­rem seine Debüts beim Inter­na­tio­na­len Musik­fes­ti­val Hei­del­ber­ger Früh­ling und den Fest­spie­len Meck­len­burg Vor­pom­mern. Der Baye­ri­sche Rund­funk zeich­nete bereits meh­rere Kon­zerte des Quar­tetts auf und sen­dete diese in Radio und Fern­se­hen. Wei­tere Kon­zert­mit­schnitte wur­den vom Deutsch­land­ra­dio, ARD alpha und eins­fes­ti­val ausgestrahlt.

För­de­rung erhielt das Gold­mund Quar­tett seit 2011 als Sti­pen­diat von Yehudi Menu­hin Live Music Now. 2014 gewann das Quar­tett den 1. Preis beim „Inter­na­tio­nal Schoen­feld Com­pe­ti­tion“ in China, 2015 erhielt es ein Sti­pen­dium des Deut­schen Musik­wett­be­werbs und wurde in die 60. Bun­des­aus­wahl Kon­zerte Jun­ger Künst­ler auf­ge­nom­men. Jüngste Aus­zeich­nung ist der Baye­ri­sche Kunst­för­der­preis 2015.

Kon­zert: 27.11.2016 /​​ Schul­kon­zerte: 28.11.2016
Web­site: www.goldmund-quartett.de

 

Alexandra Hengstebeck

Alexandra Hengstebeck

Alex­an­dra Hengs­te­beck, gebo­ren 1983, ist seit 2012 im Baye­ri­schen Staats­or­ches­ter enga­giert, zunächst im Tutti, ab 2014 als stellv. Solo-Kontrabassistin.

Ihre Aus­bil­dung begann als Jung­stu­den­tin bei Gün­ther Klaus an der Musik­hoch­schule Frank­furt. Ab 2001 stu­dierte sie Mathe­matik, kehrte aber nach einem Jahr zum Kon­tra­bass zurück und setzte ihr Stu­dium bei Gün­ther Klaus und bei Ste­phan Pet­zold an der Hanns Eis­ler-Musik­hoch­schule Ber­lin fort. Sie spielte im Lan­des­ju­gend­or­ches­ter Hes­sen, bei der Jun­gen Deut­schen Phil­har­mo­nie und im Euro­pean Union Youth Orches­tra. Es folg­ten Meis­ter­kurse bei Ulrich Lau, Michi­n­ori Bunya und Bozo Parad­zik sowie Sti­pen­dien der Orches­ter-Aka­de­mie der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker und der Stif­tung Villa Musica Rhein­land-Pfalz. Von 2008 bis 2012 war sie Kon­tra­bas­sis­tin bei den Bam­ber­ger Symphonikern. 

Mariani Klavierquartett

Mariani Klavierquartett

Ein gemein­sa­mes Kon­zert beim Fes­ti­val „Hagnauer Klas­sik“ am Boden­see machte den Anfang: Schon wäh­rend ihres Stu­di­ums in Ber­lin hat­ten sich die vier jun­gen Musi­ker auch kam­mer­mu­si­ka­lisch ken­nen­ge­lernt und so brachte bereits das erste gemein­same Kon­zert die Ent­schei­dung, das Musi­zie­ren in die­ser For­ma­tion fort­zu­set­zen. Im Zuge inten­si­ver Ensem­ble­ar­beit bei ver­schie­de­nen Kam­mer­mu­sik­fes­ti­vals im Herbst und Win­ter 2009 for­mierte sich schließ­lich das Mariani Klavierquartett.

Grö­ßere Auf­merk­sam­keit erzielte das Mariani Klavier­quar­tett erst­mals beim Deut­schen Musik­wett­be­werb im Früh­jahr 2011. Nach­dem die ein­zel­nen Mit­glie­der hier schon als Solis­ten in den Jah­ren zuvor erfolg­reich waren, wurde nun auch das Klavier­quar­tett mit einem Sti­pen­dium aus­ge­zeich­net. Es folg­ten zahl­rei­che Kon­zert­ein­la­dun­gen, dar­un­ter die bemer­kens­werte Anzahl von über 30 Kon­zer­ten im Rah­men der Bun­des­aus­wahl Kon­zerte jun­ger Künst­ler in der Sai­son 2012 – 2013. Dar­über hin­aus erhielt das Mariani Klavier­quar­tett Ein­la­dun­gen unter ande­rem zu den Lud­wigs­bur­ger Schloss­fest­spie­len, dem Schles­wig-Hol­stein Musik Fes­ti­val, den Fest­spie­len Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern,  in die Phil­har­mo­nie Luxem­bourg, nach Leip­zig, ins Beet­ho­ven­haus Bonn und zu sei­nem Debüt-Kon­zert in die Ber­li­ner Phil­har­mo­nie, das von Deutsch­land­ra­dio Kul­tur live gesen­det wurde. Wei­tere Auf­nah­men ent­stan­den im Zusam­men­hang mit Kon­zer­ten in Rei­hen des NDR und SWR.

Der Gei­ger Phil­ipp Boh­nen erhielt seine musi­ka­li­sche Aus­bil­dung an der Folk­wang Hoch­schule in Essen und an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eis­ler“ in Ber­lin. Er ist seit 2008 Mit­glied der 1. Vio­li­nen bei den Ber­li­ner Philharmonikern.

Die Brat­schis­tin Bar­bara Bunt­rock stammt aus Wup­per­tal und war u.a. 1. Preis­trä­ge­rin des Inter­na­tio­na­len Musik­wett­be­werbs Mark­neu­kir­chen 2007. Ihre Tätig­keit als Solo-Bra­t­­sche­­rin im Gewand­haus­or­ches­ter Leip­zig gab sie zuguns­ten ihrer solis­ti­schen und kam­mer­mu­si­ka­li­schen Tätig­keit wie­der auf. Seit 2015 ist sie Pro­fes­so­rin an der Robert Schu­mann Hoch­schule Düsseldorf.

Peter-Phil­ipp Sta­emm­ler stu­dierte Vio­lon­cello an den Musik­hoch­schu­len in Wei­mar und Ber­lin. Er ist Grün­dungs­mit­glied des Armida Quar­tetts und unter­rich­tet an der Musik­hoch­schule Lübeck. Als Preis­trä­ger des 16. Wett­be­werbs des Deut­schen Musik­in­stru­men­ten­fonds spielt er seit 2008 ein Instru­ment von Jean-Bap­­tiste Vuil­laume (19. Jh.).

Der Pia­nist Ger­hard Viel­ha­ber stu­dierte bei Karl-Heinz Käm­mer­ling an der Musik­hoch­schule Han­no­ver sowie bei Jac­ques Rou­vier an der Uni­ver­si­tät der Künste Ber­lin. Seit Sep­tem­ber 2014 hält er eine Pro­fes­sur am Lan­des­kon­ser­va­to­rium in Feldkirch/​​Österreich inne. 

In Schu­berts „Forel­­len-Quin­­tett“ über­nimmt Alex­an­dra Hengs­te­beck, aus­ge­bil­det an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eis­ler“ Ber­lin und stell­ver­tre­tende Solo-Kon­­tra­­bas­­sis­­tin der Baye­ri­schen Staats­oper, die Kontrabass-Partie.

Kon­zert: 25.05.2017 /​​ Schul­kon­zerte (Duo Boh­nen – Bunt­rock): 24.05.2017
Web­site: www.mariani-klavierquartett.de

Christopher Park

Christopher Park

Der Pia­nist Chris­to­pher Park begeis­tert mit einer fas­zi­nie­ren­den tech­ni­schen Sou­ve­rä­ni­tät, einer unglaub­li­chen musi­ka­li­schen Reife und einer beson­ders inten­si­ven Spiel­kul­tur“ – so begrün­dete die Jury der Stif­tung Schles­wig-Hol­stein Musik Fes­ti­val ihre Ent­schei­dung, Chris­to­pher Park zum Preis­trä­ger des renom­mier­ten Leo­nard Bern­stein Award 2014 zu küren. Damit reiht sich der junge Pia­nist in die Riege nam­haf­ter Musi­ker wie Lang Lang, Lisa Bati­a­sh­vili oder Mar­tin Gru­bin­ger ein, die als Trä­ger die­ses inter­na­tio­nal begehr­ten Prei­ses ihre Kar­riere starteten.

Zahl­rei­che bedeu­tende Klang­kör­per haben den gebür­ti­gen Bam­ber­ger mit deutsch-korea­­ni­­schen Wur­zeln bereits enga­giert, dar­un­ter die Wie­ner Sym­pho­ni­ker, das hr-Sin­­fo­­nie­or­ches­­ter, NDR-Sin­­fo­­nie­or­ches­­ter, Deut­sches Sym­­­pho­­nie-Orches­­ter Ber­lin, Orquesta Nacio­nal de España, Shang­hai Sym­phony Orches­tra, Qatar Phil­har­mo­nic Orches­tra, Orches­tre de Cham­bre de Lau­sanne und die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker, um nur einige zu nen­nen. Diri­gen­ten wie Chris­toph Eschen­bach, Paavo Järvi und Dmi­trij Kita­jenko zäh­len zu sei­nen bis­he­ri­gen Part­nern. Chris­to­pher Park gab Kon­zerte in Europa, China, Süd­afrika und Süd­ko­rea und spielte unter ande­rem beim Schles­wig-Hol­stein Musik­fes­ti­val, dem Rhein­gau Musik Fes­ti­val, bei den Fest­spie­len Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern und der  Quin­cena Musi­cal de San Sebas­tián. Für die kom­mende Sai­son 2016/​​2017 ist Chris­to­pher Park von der Euro­pean Con­cert Hall Orga­ni­za­tion (ECHO) als „Rising Star“ aus­ge­wählt wor­den, ver­bun­den mit Rezi­ta­len in den renom­mier­tes­ten Kon­zert­häu­sern Europas.

Neben sei­nen solis­ti­schen Tätig­kei­ten wid­met sich der mehr­fa­che Sti­pen­diat und Preis­trä­ger – dar­un­ter auch der För­der­preis des Rhein­gau Musik Fes­ti­vals – lei­den­schaft­lich der Kam­mer­mu­sik. Mit dem Küchl-Quar­­tett, bestehend aus Mit­glie­dern der Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker, debü­tierte er Ende 2014 mit gro­ßem Erfolg im Brahms-Saal des Wie­ner Musik­ver­eins. Dar­auf­hin wähl­ten ihn die Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker 2015 zu ihrem Nomi­nee für den Credit-Suisse-Award. Mit John Neu­meier arbei­tete er bei diver­sen Pro­jek­ten wie Stra­win­skys „Petruschka-Vari­a­­ti­o­­nen“, Schu­manns „Kin­der­sze­nen“ und Sui­ten von Johann Sebas­tian Bach zusammen.

Geprägt wurde Chris­to­pher Park von zwei gro­ßen Tra­di­tio­nen: einer­seits der rus­si­schen Schule Lev Obo­rins durch Pro­fes­sor Lev Nato­chenny, ande­rer­seits der deut­schen Schule Wil­helm Kempffs durch Pro­fes­sor Joa­chim Volkmann.

Kon­zert: 27.11.2016 /​​ Schul­kon­zerte: 28.11.2016
Web­site: www.christopher-park.com

Uriel Quartett

Uriel Quartett

Das Uriel-Quar­­tett wurde 2011 von lang­jäh­ri­gen musi­ka­li­schen Weg­ge­fähr­ten mit dem Wunsch gegrün­det, vor allem die Quar­tette Beet­ho­vens und Bar­tóks ohne den Druck des Musik­mark­tes zu ergrün­den und zu ver­in­ner­li­chen. Die Arbeit ist auch Hom­mage an den gro­ßen Musi­ker und Inspi­ra­tor San­dor Végh, der für die Bio­gra­phie jedes Mit­glieds eine ent­schei­dende Bedeu­tung hatte und selbst weg­wei­sende Inter­pre­ta­tio­nen der Quar­tette Beet­ho­vens und Bar­tóks vorlegte.

Die deut­sche Gei­ge­rin Ulrike-Anima Mathé ist auf den inter­na­tio­na­len Kon­zert­po­dien als Solis­tin und Kam­mer­mu­si­ke­rin prä­sent. In den 1980er Jah­ren gewann sie bedeu­tende inter­na­tio­nale Aus­zeich­nun­gen, so z.B. Preise beim Con­cours Reine Eli­sa­beth in Brüs­sel und bei den Young Con­cert Artists Audi­tions in New York. Sie ist regel­mä­ßig Gast bei Kam­mer­mu­sik­fes­ti­vals wie Marl­boro, Ernen, Prus­sia Cove, Locken­haus. Seit 1999 unter­rich­tet sie als Pro­fes­so­rin an der Musik­hoch­schule Detmold.

Der nor­we­gi­sche Gei­ger Kjell-Arne Jör­gen­sen war vier Jahre Mit­glied der Came­rata Aca­de­mica Salz­burg unter San­dor Végh. Er war Kon­zert­meis­ter der Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter von Ber­gen, Trond­heim, Malay­sia sowie Teil­neh­mer zahl­rei­cher Fes­ti­vals wie des „Open Cham­ber Music“ und Ber­gen Fes­ti­val. Zur Zeit ist er Mit­glied der Oslo Sinfonietta.

Wer­ner Dickel war lang­jäh­ri­ges Mit­glied des Ensem­ble Modern, des Cham­ber Orches­tra of Europe sowie der Came­rata Aca­de­mica Salz­burg unter San­dor Végh. Seit 1995 hat er eine Pro­fes­sur für Viola und Strei­cher­kam­mer­mu­sik an der Wup­per­ta­ler Abtei­lung der Musik­hoch­schule Köln inne und ist über­dies frei­be­ruf­lich als Kam­mer­mu­si­ker und Diri­gent tätig. Seit 1999 ist er künst­le­ri­scher Lei­ter der Kam­mer­mu­sik­reihe „Musik auf dem Cronenberg“.

Die ser­bi­sche Cel­lis­tin Xenia Jan­ko­vic gewann 1981 den 1. Preis des renom­mier­ten Gas­­par-Cas­­sadó-Wet­t­be­werbs in Flo­renz. Ihre Arbeit umfasst solis­ti­sche Auf­tritte u.a. mit dem Phil­har­mo­nia Orches­tra Lon­don, dem Radio-Sym­­­pho­­nie-Orches­­ter Ber­lin, der Unga­ri­schen Phil­har­mo­nie und den Mos­kauer Sin­fo­ni­kern sowie Kam­mer­mu­sik u.a. mit György Sebök, Gidon Kre­mer und Andras Schiff. Seit 2004 ist Xenia Jan­ko­vic Pro­fes­so­rin für Cello an der Musik­hoch­schule in Detmold.

Kon­zerte: 07. – 09.10.2016 /​​ 05. – 07.05.2017
Das Uriel Quar­tett auf Face­book

 

Raphael Amend

Raphael Amend

Raphael Amend schloss sein Stu­dium der Musik­päd­ago­gik 2010 an der Hoch­schule für Musik und Tanz Köln, Stand­ort Wup­per­tal mit dem Diplom ab. Seit 2015 ist er stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der Ber­gi­schen Musik­schule Wup­per­tal. Hier war er zuvor als Dozent für Vio­line und Grund­stufe sowie als Fach­be­treuer für Schul­ko­ope­ra­tio­nen tätig. Für die Kon­zert­reihe „Sai­ten­spiel“ kon­zi­piert und mode­riert er kam­mer­mu­si­ka­li­sche Schul­kon­zerte in der His­to­ri­schen Stadt­halle Wup­per­tal und ist hier auch als Kon­zert­päd­agoge für das Sin­fo­nie­or­ches­ter Wup­per­tal sowie als Mode­ra­tor für die Reihe „Musi­ka­li­sche Kaf­fee­ta­fel“ tätig. Als Gei­ger ist Raphael Amend regel­mä­ßig mit sei­nem Ensem­ble für Salon­mu­sik „O là là“ zu erleben. 

Schul­kon­zerte: 2017/​18
Web­site: www.ensemble-olala.de